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Stephan Henne

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"Ein Rosé aus dem Montsant. Frisch und fruchtig erinnert er mich an Erdbeeren und Himbeeren. Mein Lieblingswein für die besonderen Stunden auf der Terrasse." 



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Rías Baixas: 4 Artikel
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Rías Baixas

Das Anbaugebiet Rías Baixas
Die Weinanbauregion Rías Baixas liegt im äußersten Nordwesten Spaniens in Galicien....  

... Rías Baixas = die unteren Fjorde sind wegen des Weins, der Meeresfrüchte und schöner Städte (Santiago de Compostela) ein beliebtes Reiseziel der Spanier.
Seit 1988 hat das Gebiet den Status einer D.O. (Denominación de origen). Namensgeber des Gebiets sind die tiefen und langen Ria-Buchten, die Fjorde an der Westküste Galiciens. Hier herrscht ein mildes atlantisches Klima vor mit vielen Niederschlägen bis zu 1.300 Millimeter pro Jahr - dies ist etwa dreimal so viel wie in der Rioja und doppelt so viel wie in Baden. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei maximal 15 °C. Dies sind ideale Voraussetzungen für spritzige und frische Weißweine.
Rías Baixas ist mit ca. 4.500 ha Rebfläche ein relativ kleines Weinanbaugebiet. Sie teilt sich in 5 Subregionen auf. Die wichtigsten sind Vale de Salnés hinter dem Fischerdorf Cambados mit 62 %, Condado mit 22 % und Rosal 12 % der Gesamtanbaufläche. Mit weit über 60 % der Bestockung ist die Weißweinrebe Albariño der Star der Rías Baixas. Die modernen Albariño-Weine können mit viel Genuss schon früh getrunken werden, sind aber auch zwei bis vier Jahre lagerfähig. Die Weine sind sehr aromatisch. Je nach Bodenbeschaffenheit und Ausbaustil reicht die Palette von Apfel-, Birne-, Aprikose- und Pfirsichnoten bis zu Zitrusfrüchten.
Galizische Weine waren selbst bei Spaniern weitgehend unbekannt. Dies hat sich seit 1991 geändert als der angesehene „Club de Vinos Gourmets“ die besten jungen Weißweine prämierte und die ersten 4 Plätze an Rías Baixas gingen. Höchste Weißweinqualität wird mittlerweile in Spanien mit Albariño gleichgesetzt. Unter zehn Euro pro Flasche kann man allerdings in Deutschland keinen guten Rias-Baixas-Wein erhalten.
Als man in Galicien mehr Masse als Klasse suchte, geriet die Albariño & Co in Vergessenheit. Erst seit 1990 haben die Winzer ihre alten autochtonen Reben wiederentdeckt. Die weißen Albariño und Treixadura und die rote Mencía. Die Godello-Traube war schon fast ausgerottet bevor man sie in den Appellationen Monterrei, Ribeira Sacra, Ribeiro und Valdeorras wieder angepflanzt hat.
Die Albariño bringt gute Alkoholreife und frische Säure mit. Die Treixadura hat mit 13 % mehr Alkohol, aber wenig Säure zu bieten. Die Godello hat eher weniger Alkohol, sie erbringt strohgelbe, säurebetonte und eher alkoholarme Weine mit einem zarten, fruchtigen Aroma nach grünen Äpfeln und Aprikosen.
Mit den Neupflanzungen ging auch eine Gründungswelle von kleinen Bodegas – zumeist von Unternehmen außerhalb der Region finanziert - einher. Diese Kellereien sind modern eingerichtet. Schlauchpressen, Mostkühlung und computergesteuerte Gärtemperatur in Edelstahltanks sind heute Stand der Technik.
Wegen der hohen Niederschlagsmengen werden die Reben hoch über der feuchten Erde an Kastanienholzpfählen (Rodrigón) oder ähnlich der Pergolaerziehung an Drähten gespannt. Häufig wird unter den 2 m hohen Pergoladrähten noch Gemüse angebaut. Mittlerweile geht man aber zur in ganz Europa üblichen Drahterziehung über. Vorteile: leichtere Ernte der Reben, Nachteil intensivere Bodenbearbeitung, da Reben nun eher mit dem feuchten Erdreich in Kontakt kommen.
In der D.O. Rías Baixas gibt es nur eine Qualitätsstufe. Die erzeugten Weißweine weisen alle mindestens einen Anteil von mindestens 70 % Albariño auf und sind dann mit der Teixadura oder der Loureiro-Traube verschnitten. Im Val do Salnés und in den anderen Unterregionen werden aber größtenteils 100 %-ige Albariñoweine gekeltert.
Der Export nach Deutschland hat sich von 2005 auf 2009 mehr als verdoppelt und liegt bei immer noch geringen 212.000 Litern.
Bodegas Conde de Albarei, Cambados, 178 ha Rebfläche, 1,5 Mill. Flaschen/Jahr
Martin Codax, Camabados, 1986 gegründet, erstklassige Weine, große Bodega.
Godello ist eine weiße Rebsorte aus Spanien und gilt als autochthone Sorte der Region Galicien. Dort wird sie u. a. in den Appellationen Monterrei, Ribeira Sacra, Ribeiro und Valdeorras in der Provinz Ourense, aber auch in der D.O. Bierzo in Katilien-León um Ponferrada angebaut. Vor allem in Valdeorras werden daraus in jüngster Zeit immer häufiger frische und fruchtige Weißweine in einem modernen international anerkannten Stil erzeugt. Dort wurden in den 1990er Jahren ca. 160 Hektar mit der Godello neu bestockt.
Oft reinsortig angebaut erbringt der Godello einen blassgelben bis strohgelben, säurebetonten und eher alkoholarmen Wein mit einem zarten Bouquet nach grünen Äpfeln und Aprikose. Im Verschnitt mit den Rebsorten Albarino, Doña Blanca und Trajadura (auch Treixadura genannt) wird sie ebenfalls angeboten.


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Zoe 2010
Zoe 2010, Santiago Ruiz, D.O. Rias Baixas

Der Zweitwein vom Albariño-Mann Ricardo Ruiz!

Brillantes Strohgelb mit glänzendem Schimmer. Sehr aromatisch in der Nase mit blumigen Noten und Nuancen von exotischen Früchten. Am Gaumen frisch, fruchtig-herb mit Grapefruit- und Pomeloaromen, angenehme Säurestruktur, gut ausbalanciert und sehr nachhaltig.

 

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Der Zweitwein vom Albariño-Mann Ricardo Ruiz!

Brillantes Strohgelb mit glänzendem Schimmer. Sehr aromatisch in der Nase mit blumigen Noten und Nuancen von exotischen Früchten. Am Gaumen frisch, fruchtig-herb mit Grapefruit- und Pomeloaromen, angenehme Säurestruktur, gut ausbalanciert und sehr nachhaltig.

 

Martín Códax Albariño 2010
Martín Códax Albariño 2010, Martín Códax, D.O. Rías Baixas

Dieser Klassiker wird Sie auf eine Reise ans Meer nördlich von Vigo entführen. Sehen Sie schon den Küstennebel und schmecken Sie die salzige Luft? Na, dann kann es ja losgehen!

Blumig, frisch und ausgewogen präsentiert sich der Martín Códax Albariño im leuchtenden Strohgelb. Sein kraftvoller Geschmack wird vor allem von den Aromen frischen Obstes dominiert, die von einer schönen Säure begleitet werden. Dieser ausdrucksvolle, sortenreine und ausgewogene Weißwein wird besonders Ihr Herz erobern, wenn Sie ihn zu Fisch und Meeresfrüchten genießen!

Leuchtendes strohgelb. Aroma frisch, weiße Blumen, reifes Obst. Am Gaumen geschmackvoll, fruchtig, schöne Säure, ausgewogen.

Guía Peñín 2012: 89/100 Punkte

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Dieser Klassiker wird Sie auf eine Reise ans Meer nördlich von Vigo entführen. Sehen Sie schon den Küstennebel und schmecken Sie die salzige Luft? Na, dann kann es ja losgehen!

Blumig, frisch und ausgewogen präsentiert sich der Martín Códax Albariño im leuchtenden Strohgelb. Sein kraftvoller Geschmack wird vor allem von den Aromen frischen Obstes dominiert, die von einer schönen Säure begleitet werden. Dieser ausdrucksvolle, sortenreine und ausgewogene Weißwein wird besonders Ihr Herz erobern, wenn Sie ihn zu Fisch und Meeresfrüchten genießen!

Leuchtendes strohgelb. Aroma frisch, weiße Blumen, reifes Obst. Am Gaumen geschmackvoll, fruchtig, schöne Säure, ausgewogen.

Guía Peñín 2012: 89/100 Punkte

Leiras Albariño 2010
Leiras Albariño 2010, Codorniu, D.O. Rías Baixas

Auf einen Tanz mit dem König der weißen Rebsorten! Oftmals vergleicht man die spanische Rebsorte Albariño mit dem deutschen Riesling. Im Gegensatz zum Riesling befindet sich die Heimat des Albariño auf der Iberischen Halbinsel. Doch beide werden von einheimischen und aufrechten Winzern angebaut. Diese Basis scheint hochwertige Qualität zu garantieren! Und vor allem ist der Leiras Albarino ein Paradebeispiel dafür, dass traditionelle Winzer keineswegs auf Modernität verzichten wollen! Nicht nur optisch präsentiert sich dieser strohgelbe Genuss in jungem und spannendem Design. Auch sein Bukett aus Ananas, Melone und Birne lässt Exotikliebhaber nicht im trockenen stehen. Und sind sie dabei, auf einen Tanz mit Eurer Hoheit?

Leuchtendes strohgelb. Aroma frisch, frisches Obst, weiße Blumen. Am Gaumen geschmackvoll, fruchtig, schöne Säure, ausgewogen.

Guía Peñín 2012: 92/100 Punkte
 

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Auf einen Tanz mit dem König der weißen Rebsorten! Oftmals vergleicht man die spanische Rebsorte Albariño mit dem deutschen Riesling. Im Gegensatz zum Riesling befindet sich die Heimat des Albariño auf der Iberischen Halbinsel. Doch beide werden von einheimischen und aufrechten Winzern angebaut. Diese Basis scheint hochwertige Qualität zu garantieren! Und vor allem ist der Leiras Albarino ein Paradebeispiel dafür, dass traditionelle Winzer keineswegs auf Modernität verzichten wollen! Nicht nur optisch präsentiert sich dieser strohgelbe Genuss in jungem und spannendem Design. Auch sein Bukett aus Ananas, Melone und Birne lässt Exotikliebhaber nicht im trockenen stehen. Und sind sie dabei, auf einen Tanz mit Eurer Hoheit?

Leuchtendes strohgelb. Aroma frisch, frisches Obst, weiße Blumen. Am Gaumen geschmackvoll, fruchtig, schöne Säure, ausgewogen.

Guía Peñín 2012: 92/100 Punkte
 

Santiago Ruíz 2010
Santiago Ruíz 2010, Santiago Ruiz, D.O. Rias Baixas

Santiago Ruíz - der Albariño-Mann. Ein Urgestein aus Galizien. Er war einer der Ersten, der das Potenzial und die Klasse der Albariño-Traube erkannt hat!

Das Etikett entstand übrigens zur Hochzeit seiner ältesten Tochter Isabel. Einige Gäste wußten nicht so genau, wo die Hochzeitsfeier stattfinden sollte. Deshalb hatte seine Tochter eine Skizze angefertigt mit dem Ziel das Gut O Rosal. Allen Gästen gefiel dieses kleine Bild so gut, dass Jahre später das Etikett dieses außergewöhnlichen Weines nach der Skizze gefertigt wurde. Ein Wein mit Persönlichkeit.

Brillantes Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase ein intensiver, komplexer Duft mit Aromen von Äpfeln und Pfirsiche, gepaart mit frischen Noten wie Minze, Fenchel und Lorbeerblättern. Am Gaumen spiegeln sich die Aromen wider und werden von eleganten mineralischen Noten ergänzt. Der Wein präsentiert sich kraftvoll, mit einer gut integrierten Säure und einem anhaltendem Nachhall.

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Santiago Ruíz - der Albariño-Mann. Ein Urgestein aus Galizien. Er war einer der Ersten, der das Potenzial und die Klasse der Albariño-Traube erkannt hat!

Das Etikett entstand übrigens zur Hochzeit seiner ältesten Tochter Isabel. Einige Gäste wußten nicht so genau, wo die Hochzeitsfeier stattfinden sollte. Deshalb hatte seine Tochter eine Skizze angefertigt mit dem Ziel das Gut O Rosal. Allen Gästen gefiel dieses kleine Bild so gut, dass Jahre später das Etikett dieses außergewöhnlichen Weines nach der Skizze gefertigt wurde. Ein Wein mit Persönlichkeit.

Brillantes Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase ein intensiver, komplexer Duft mit Aromen von Äpfeln und Pfirsiche, gepaart mit frischen Noten wie Minze, Fenchel und Lorbeerblättern. Am Gaumen spiegeln sich die Aromen wider und werden von eleganten mineralischen Noten ergänzt. Der Wein präsentiert sich kraftvoll, mit einer gut integrierten Säure und einem anhaltendem Nachhall.


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